| Viralmarketing Spots |
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Ein zu den Klängen eines Phil-Collins-Songs trommelnder Gorilla war der Viralmarketing-Star des Jahres 2007, ermittelte der Viralmarketingdienstleister Goviral. Der amerikanische Viral-Marketing-Dienstleister GoViral wollte es wissen: Welcher virale Videoclip wurden in diesem Jahr am häufigsten bei Youtube abgerufen und welche Agenturen stecken dahinter. Das Ergebnis: Mit mehr als fünf Millionen Abrufen eroberte ein zu Phil-Collins-Musik trommelnde Gorilla für den Süßwarenhersteller Cadburys die meisten Herzen auf Youtube. Erdacht wurde der Spot von der Kreativagentur Fallon. Die Top Five im Überblick:
1. "Gorilla Drummer" (Unternehmen: Cadbury’s, Agentur: Fallon, Launch: August 2007, Abrufe: über 5 Mio.) 2. "Green Tea Partay" (Unternehmen: Smirnoff, Agentur: JWT, New York, Launch: August 2007, Abrufe: 3,4 Mio.) 3. "Catch Sunglasses" (Unternehmen: Ray Ban, Agentur: Cutwater, Launch: Mai 2007, Abrufe: 3,2 Mio.) 4. "Will it blend – Iphone-Version" (Unternehmen: BlendTec, Agentur: inhouse, Launch: Juli 2007, Abrufe: 2,7 Mio.) 5. "Bom Chicka Wah Wah" (Unternehmen: Lynx/Axe, Agentur: BBH Kopenhagen, Launch: Mai 2007, Abrufe: 2,6 Mio.) Aber was ist Virales Marketing?
Virales Marketing (auch Viral-Marketing oder manchmal Virus-Marketing, kurz VM) ist eine Marketingform, die existierende soziale Netzwerke ausnutzt, um Aufmerksamkeit auf Marken, Produkte oder Kampagnen zu lenken, indem Nachrichten sich epidemisch, wie ein Virus ausbreiten. Die Verbreitung der Nachrichten basiert damit letztlich auf Mundpropaganda, also der Kommunikation zwischen den Kunden oder Konsumenten.
Vor allem im Internet kann virale Verbreitung von Marketingbotschaften funktionieren. Ein besonders bekanntes Beispiel ist das kostenlose Werbespiel Moorhuhn, das ein Marketing-Instrument der Firma Johnnie Walker war. Das Spiel konnte auf der Internetseite der Firma kostenlos heruntergeladen werden und wurde zu einem absoluten Hit im Internet. (Es muss allerdings kritisch angemerkt werden, dass das Spiel sich zwar bemerkenswert weit verbreitet hat, ob bzw. in wie weit dies jedoch zu einer positiven Marketingwirkung für die Marke "Johnnie Walker" geführt hat, kann nicht wirklich beziffert werden.) Weitere Beispiele sind der Film Blair Witch Project, der als Low-Budget-Produktion 1999 in die Kinos kam und ein großer Erfolg wurde. Der Erfolg beruhte darauf, dass es den Filmemachern gelang, für sehr viel Mundpropaganda im Internet, per E-Mail und auf Foren, zu sorgen. Ähnliche Methoden wurden auch von J. J. Abrams für sein Film-Projekt Cloverfield angewendet: es wurden viele Hinweise zur Vorgeschichte des Plots im Internet, u.a. im Sozialen Netzwerk MySpace verstreut. So wurde der Film noch vor seinem Start berühmt. Ebenso das Projekt Napster, eine Musik-Tauschbörse, die innerhalb kürzester Zeit 70 Millionen Nutzer vorweisen konnte. In letzter Zeit schafften auch manche Videos auf YouTube.com einen plötzlichen Aufstieg ins Rampenlicht. All diese Projekte kamen häufig wie aus dem Nichts, bedienten sich keiner Unterstützung klassischer Werbemedien und funktionierten mit minimalem finanziellen Aufwand. Dennoch erreichten sie einen z. T. ganz erstaunlichen Werbe- und Verbreitungseffekt. (Nach einem ähnlichen Prinzip funktionieren auch witzig aufgemachte Werbe-Postkarten, die in Kneipen und anderen öffentlichen Orten (z. B. Universitäten) über Kartenständer verteilt werden und dann mit der Werbebotschaft an andere Menschen weiter verbreitet werden.) Übertragungsarten
Die Übertragung von digitalen viralen Botschaften geschieht auf folgende drei Arten: Tell-A-Friend-Funktionen: Ausfüllen von Formularen auf dem Web, die die Information der Seite als E-Mails an die Empfänger (Freunde) schickt ("Artikel als E-Mail senden"). In den zugestellten Infos finden sich Weblinks. E-Mail: Die häufigste Verbreitungsart: Weiterleiten von E-Mails mit Witzen, Preisausschreiben, interessanten Bildern, Ton- und Filmclips oder Folienpräsentationen. Virale Effekte über Weblogs. Wenn viele Weblogbetreiber eine virale Botschaft aufnehmen und verbreiten, kann es ebenso zu einer schnellen Verbreitung im Netz kommen.
Eine häufig angewandte Methode zum Auslösen viraler Effekte sind außerdem Petitionen und sonstige Unterschriftensammlungen oder Wetten im Netz, die bestimmte Klickzahlen auf den beworbenen Internetseiten sicherstellen sollen. Insbesondere hinter Wetten stecken häufig klassische Werbeziele in Form von Bannerwerbung auf den entsprechenden Zielseiten. Bei manchen sich verbreitenden Inhalten handelt sich auch schlicht um die Maßnahmen Einzelner, die keine eigentlichen Marketingziele verfolgen. Gezieltes Auslösen viraler Effekte
Um mit der eigenen Werbung ins Gespräch zu kommen, sollten drei wesentliche Elemente gegeben sein: 1. Das richtige Kampagnengut Das ist der Kern dieser Kampagnen. Das Kampagnengut dient als "Köder", sollte unterhaltsam, nützlich, neu, falls möglich kostenlos und/oder einzigartig sein. Nur wenn man den Menschen etwas bietet, dessen Weiterverbreitung sich lohnt, wird die Kampagne erfolgreich sein. 2. Die richtigen Rahmenbedingungen Um eine schnelle Verbreitung zu gewährleisten, muss für ausreichend Verfügbarkeit, Serverkapazitäten, außerdem ggf. Presseunterstützung gesorgt werden. 3. Weiterempfehlungsanreize Man kann die Konsumenten ggf. für die "Empfehlungsarbeit" belohnen; beispielsweise durch Gutscheine, Prämien oder Preisausschreiben. Wünschen Sie weitere Informationen über das Virale Marketing? Sprechen Sie uns bitte an. Wir helfen Ihnen gerne weiter und sind auch Ihr Ansprechpartner für die Durchführung von Viralen Marketing-Kampagnen.
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